Born, den 26.2.2019

Kandidatenliste

Auf ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag letzter Woche haben wir unsere Kandidatenliste für die Kommunalwahl im Mai 2019 beschlossen.

Für Born treten 15 Kandidaten der Wählergemeinschaft "Bürger für Born" an, sich in den Gemeinderat wählen zu lassen.

 

„Wir haben mit unseren Kandidaten einen guten repräsentativen Querschnitt der Borner Wählerschaft.“, erklärt der Vorsitzende der Wählergemeinschaft, André Erlebach. Angeführt wird die Liste vom Bürgermeisterkandidaten Gerd Scharmberg. Auch alle Gemeindevertreter der letzten Legislatur stellen sich erneut zur Verfügung (Erik Roepke, Mandy Krüger-Falk, Philipp Schubert, Holger Becker, Carsten Ludwig-Grosse und Edwin Knopf). „Dass alle unseren bisherigen Gemeindevertreter sich erneut bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen, ist ein wichtiges Zeichen unserer Geschlossenheit.“, bestätigt Carsten Ludwig-Grosse.

 

Jörn Michaelis und Henri Weimann wieder dabei!

Ferner stehen zwei Kandidaten erneut zur Wahl, die 2014 in den Gemeinderat bzw. als sachkundiger Einwohner gewählt wurden, ihre Ämter aber niederlegen mussten, weil sie eine Stellung in der Kurverwaltung bzw. im Amt Darß-Fischland angenommen hatten. Nach einer neuen Rechtsprechung (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Juni 2017) ist ein Mandat im Gemeinderat nun für Henri Weimann und Jörn Michaelis wieder möglich. Eine so genannte Interessenkollision besteht nicht, so das Urteil, „wenn der Arbeitnehmer keine Möglichkeit hat, inhaltlich auf die Verwaltungsführung Einfluss zu nehmen“. Dies ist sowohl bei Henri Weimann als Bauhof-Mitarbeiter als auch für Jörn Michaelis als Sachbearbeiter im Bauamt der Fall. Beide können bei erfolgreicher Wahl in den Gemeinderat einziehen.

 

Fünf weitere Mitstreiter der Wählergemeinschaft „Bürger für Born“ stellen sich zudem zur Wahl: Nicola Nibisch, Markus Trapp, André Erlebach, Hartmut Kafka, Kathrin Blodek sowie Frank-Olaf Hückstädt.

 

größte Wählergemeinschaftsliste in Born

Somit gehen 15 Kandidaten, die maximal zulässige Zahl einer Wählergemeinschaftsliste, ins Rennen. Alle Kandidaten sind bereit, ehrenamtliche Aufgaben in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen zu übernehmen. „Ich vermute, dass wir wieder die größte Wählerliste zur Kommunalwahl stellen. Auch haben wir in der letzten Legislatur neue Mitglieder gewonnen, so dass wir nach meiner Kenntnis auch die mitgliederstärkste Wählergemeinschaft in Born sind.“, betont André Erlebach. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir das Wahlprogramm erarbeiten und dann den Wählern vorstellen.

Ostsee-Zeitung vom 15.3.2019, Autor: Timo Richter

Born soll Dorf-Charakter behalten

Die Bewahrung des dörflichen Charakters haben sich die Mitglieder der Wählergemeinschaft Bürger für Born für die nächste Legislaturperiode vorgenommen. Mit 15 Bewerbern geht die Gruppe ins Rennen um einen Sitz in der Gemeindevertretung. Bürgermeister Gerd Scharmberg stellt sich der möglichen Wiederwahl – nach etlichen Gesprächen innerhalb der Familie und der einhelligen Ermunterung nicht nur von Mitgliedern der Bürger für Born, sondern auch von etlichen Bewohnern des Ortes, wie Gerd Scharmberg sagt. Außer den derzeit für die Wählergemeinschaft tätigen Gemeindevertretern wollen auch einstige Mitglieder des Gremiums zurück in die Kommunalpolitik. Mit 15  Bewerbern schöpfen die Bürger für Born die maximal mögliche Zahl von Kandidaten aus. 

Lockere Bebauung

Für die weitere größtenteils lockere Bebauung kann die Kommune laut Gerd Scharmberg selbst sorgen, ist sie doch Eigentümerin des Ortszentrums. „Da können wir die Entwicklung bestimmen.“ Für andere innerörtliche Bereiche, in denen die Kommune nicht Eigentümerin ist, wird die Entwicklung per Bebauungsplan vorgegeben, lautet die Strategie der Bürger für Born. Nicht gewollt ist die Entwicklung Borns hin zu einem mondänen Ort. Mehr Qualität soll das kulturelle Zentrum, die Alte Oberförsterei, erhalten. Endlich konnte mit dem Umbau des einstigen Pferdestalls zum neuen Domizil des Forst- und Jagdmuseums „Ferdinand von Raesfeld“ begonnen werden, so Nicola Nibisch. Die Leiterin des Museums strebt den Wiedereinzug in die Gemeindevertretung an. Das Ensemble, die bedeutendste kulturhistorische Immobilie auf dem Darß, wurde im Jahr 2010 dem Land abgekauft. Allein in die Sanierung der Dächer wurden eigenen Angaben der Wählergemeinschaft zufolge mehr als 300 000 Euro investiert. Die weitere Entwicklung der Alten Oberförsterei erfolge „step by step“, wie Nicola Nibisch sagt. Vor allem das Haupthaus berge noch reichlich Entwicklungsreserven.

 

Sporthalle im Plan

Die schrittweise Entwicklung des Ortes, sagt Gerd Scharmberg, sei in der Vergangenheit praktiziert worden und solle fortgesetzt werden. Erst der Bau der Chausseestraße, nun der einer Sporthalle, um dem Vereinsleben in Born neuen Schub zu geben, und die Beachtung der Interessen Älterer. So werde es ein neues Domizil für die Volkssolidarität geben, damit deren Angebote weiterhin vorhanden sein können.

„Wir bauen keine Luftschlösser“, sagt Gerd Scharmberg. Dazu zählt auch der Umbau des einstigen BMK-Gebäudes hinter dem Sitz des Amtes Darß/Fischland zu 15 Wohnungen. Für die Vorhaben sei die Wählergemeinschaft bereit gewesen, eine Bebauung auf einem Teil des Borner Holms zu ermöglichen, um so Geld für die Vorhaben zu bekommen. Grundsätzlich ist das Geld dafür da. Eine Anzahlung für die Holmgrundstücke ist auf dem Konto der Kommune. Aufgrund des laufenden Verfahrens zur Bebauung wird die Kommune diese Millionen aber nicht antasten.

 

schwierige Entscheidung

Spitzenkandidat auf Listenplatz eins ist Gerd Scharmberg, der auch wieder Bürgermeister werden will. Dem 63-Jährigen folgen auf den Listenplätzen zwei bis 15 André Erlebach, Vorsitzender der Wählergemeinschaft,  Holger Becker, Erik Roepke, Nicola Nibisch, Edwin Knopf, Carsten Ludwig-Grosse, Henri Weimann, Mandy Krüger-Falk, Hartmut Kafka, Frank-Olaf Hückstädt, Kathrin Blodek, Jörn Michaelis, Marcus Trapp und Philipp Schubert. Der Noch-Bürgermeister hat sich die Entscheidung, sich erneut zur Wahl zu stellen, eigenen Worten zufolge nicht leicht gemacht. „Wenn die Familie nein gesagt hätte“, so Gerd Scharmberg, „hätte ich mich dem Wunsch nicht widersetzt.“ Denn auch die Familienmitglieder litten unter Druck und Anfeindungen. Weil aber die gut 20 Mitglieder der Wählergemeinschaft geschlossen hinter ihm standen und er auch so viel Ermunterung von Bewohnern des Ortes erfahren hatte, will es Gerd Scharmberg noch einmal wissen. Er wolle nicht kneifen und das, was in den vergangenen 30 Jahren geschaffen wurde, über Bord werfen.



Born, den 1.3.2019

Mitteilung

Liebe Borner,

fast drei Monate sind nun seit unserem letzten Bürgerbrief zu Jonas Holtz’ Bauvorhaben „Kegel/Herzfeld“ vergangen. Ein Gegenbrief von Jonas Holtz hat nicht lange auf sich warten lassen. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass Jonas Holtz mit keiner Silbe auf den nicht gestellten Bauantrag und die fehlende Baugenehmigung eingeht. Er selbst bestätigt damit den Inhalt unseres Briefes – das wissentliche Ignorieren und Übergehen des (für jedermann geltenden) Baurechts und

der folgend verfügte Baustopp des Landkreises.

 

Allianz ohne Zukunft

Auch hat jüngst „Unsere Heimat Born“ ihre Kandidatenliste mit dem Führungsduo Mathias Löttge/Klaus-Dieter Holtz vorgestellt. In der

Ostsee-Zeitung vom 14.02. geben sie vollmundig ihre Versprechungen bekannt. Dabei wird erkennbar, dass die Allianz zwischen

„Borner Alternative“ und „Unsere Heimat Born“ nur noch von einer einzigen Gemeinsamkeit zusammengehalten wird: „Scharmberg muss weg“. Sollten diese beiden Wählergemeinschaften zusammen eine Mehrheit erringen und ihr Ziel damit erreichen können, dann wird der anschließende Streit zwischen ihnen vorhersehbar. Wir machen das vor allen Dingen an der Äußerung Mathias Löttges fest. Er weicht die bisherige kategorische Ablehnung der Holm-Bebauung auf, indem er sinngemäß sagt: Wenn das ausstehende Gerichtsurteil die Holm-Erschließung zulässt, müssen wir anfangen dafür zu sein. Aber das ist ein Tabu für die Borner Alternative!

Auf der anderen Seite ist Löttges Äußerung auch ganz logisch! Denn wie will „Unsere Heimat Born“ auf der einen Seite eine Holm-Bebauung

mit den bisherigen Argumenten ablehnen („Zu viele Ferienwohnungen!“), aber auf der anderen Seite freie Bahn für Jonas Holtz’ Immobilienpläne

schaffen? Um Klaus-Dieter Holtz‘ Sohn bei seinen Anreicherungen

von Ferienimmobilien nicht im Wege zu stehen, entfernt sich „Unsere Heimat Born“ bereits heute von der strikten Ablehnung der

Holm-Erschließung.

Rufer einer neuen Streit„kultur“

Regelrecht absurd erscheint uns die Aussage von Klaus-Dieter Holtz und Mathias Löttge, sich für eine „respektvolle Streitkultur“ einsetzen zu

wollen. Klaus-Dieter Holtz ist einer der letzten, der dafür glaubhaft eintreten kann. Die „Borner Alternative“ – noch mit Klaus-Dieter Holtz – hat nie die gewählte Mehrheit der „Bürger für Born“ anerkannt. Stattdessen wurde der Bürgermeister bei allen möglichen Institutionen mit Anzeigen überzogen - mit tatkräftiger Unterstützung Klaus-Dieter Holtz’ und seiner Mitstreiter.

Alle nur erdenklichen Verbindungen, ganz besonders die zur Landes-SPD, wurden genutzt und instrumentalisiert, um den Bürgermeister und die Gemeindevertreter der „Bürger für Born“ zu demontieren. Ein ordentlicher Umgang, der auch ein Akzeptieren des politischen Gegners beinhaltet, ist in den vergangenen 5 Jahren tatsächlich nie gewollt worden. Und ausgerechnet Klaus-Dieter Holtz spricht nun von einem respektvollen Umgang. In unseren Augen ist das schiere Scheinheiligkeit.

 

Das jüngste Beispiel findet sich auf der Mobbing-Seite „Tatort Born“, die es schon mal mit einem mehr als geschmacklosen Hitler-Vergleich in die

Ostsee-Zeitung schaff te. Dort wird – anstatt mit Respekt auf eine anderslautende Meinung einer Borner Bürgerin einzugehen – Frau Ihde

mit größtmöglicher Respektlosigkeit angefeindet. Sie wagte es, ihre Meinung über die neu gebildete Kandidatenliste von „Unsere Heimat Born“ in einem Zeitungsleserbrief (OZ vom 23.2.2019) kundzutun. Aber nicht nur Frau Ihde, sondern auch ihr Mann und Gerd Scharmberg werden auf üble Art angegangen und diskreditiert. Mathias Löttge war sich nicht zu schade, diese „Tatort Born“-Hetze mit einem beipfl ichtenden

Kommentar zu unterstützen. Das ist also der gepriesene respektvolle Umgang von „Unsere Heimat Born“ und ihrer Unterstützer?

Welche Mehrheit soll die Geschicke Borns bestimmen?

Liebe Borner, wir wollen Sie schon heute bitten: Setzen Sie bitte alle Ihre Stimmen für unseren Bürgermeister und unsere Wahlliste ein. Ein Verteilen der Wahlstimmen für den Bürgermeisterkandidaten hier und für die Opposition dort wird am Ende nur Klaus-Dieter Holtz zum Bürgermeisterposten verhelfen. Sollten die „Borner Alternative“ und „Unsere Heimat Born“ die Mehrheit in den Wahllisten erringen und anschließend den Bürgermeister stellen, wird die Gemeinde Born am Ende mit Klaus-Dieter Holtz und den Immobilienplänen seines Sohns zurechtkommen müssen. 

 

Aktuell hat sich unsere Kandidatenliste formiert. Einmal mehr wollen wir die Mehrheit des Bürgerwillens der Borner repräsentieren. Wir haben

in unserer Gemeindepolitik schwere Zeiten hinter uns, doch fast alle unserer Mitglieder stehen auch für die kommende Zeit bereit, ehrenamtliche Aufgaben in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen zu übernehmen. Bei aller Standhaftigkeit freuen wir uns über jede Zustimmung und Zuspruch. In der kommenden Wahlkampfzeit werden wir uns des Öfteren an Sie wenden, um Sie über unsere Aktivitäten

und Vorhaben zu informieren. Und sicherlich werden wir auch noch das eine oder andere Mal Stellung beziehen, so wie wir es mit diesem Brief heute tun.



Born a. Darß, 26.05.2014

Wahlergebnisse 2014

Klares Votum für unseren Bürgermeisterkandidaten Gerd Scharmberg! Er erhielt bei der Kommunalwahl am 25. Mai 524 Stimmen bei der direkten Bürgermeisterwahl. Herausforderer Klaus-Dieter Holtz von der Borner Alternative konnte nur 337 Stimmen auf sich vereinen. 

Im Gemeinderat, der aus 10 Sitzen plus Bürgermeistersitz besteht, fallen sechs Sitze auf uns. Wir freuen uns, dass Holger Becker (123 Stimmen), Erik Roepke (89 Stimmen) und Eddie Knopf (75 Stimmen) erneut den Einzug in den Gemeinderat geschafft haben. Neu hinzugekommen sind Jörn Michaelis (83 Stimmen) sowie die beiden jungen Borner Mandy Krüger-Falk (73 Stimmen) und Philipp Schubert (59 Stimmen). 

Leider scheiden sowohl André Erlebach und Sven Adam als auch Hartmut Kafka und Nicola Nibisch aus dem Gemeinderat aus. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 85 Prozent. 

Hier die Ergebnisse: 

Bürger für Born 
Gerd Scharmberg: 654 
Holger Becker: 123 
Erik Roepke: 89 
Jörn Michaelis: 83 
Edwin Knopf: 75 
Mandy Falk-Krüger: 73 
Philipp Schubert: 59 
Carsten Ludwig-Grosse: 51 
Henri Weimann:45 
Kathrin Blodek: 44 
André Erlebach: 43 
Hartmut Kafka: 35 
Markus Trapp: 28 
Sven Adam: 24 
John Finke: 18 

Die Linke 
Nicola Nibisch: 101 

Borner Alternative 
Klaus-Dieter Holtz: 400 
Jürgen Schneider: 162 
Antje Hückstädt: 113 
Albrecht Kiefer: 102 
Klaus Gente: 48 
Yvonne Semmler: 41 
Bernd Hasse: 41 
Christian Weller: 31 
Carmen Wolff: 24 
Georg Kranz: 17 
Wolfgang Wewetzer: 16 
Josephine Tillegant: 8 



Kontakt

Freie Wählergemeinschaft

"Bürger für Born" 

André Erlebach

Auf dem Branden 13

18375 Born a. Darß

Tel. 03 82 34 - 300 22

anerleborn@hotmail.com